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Die Abnehm App – Noom!

Abnehmen und körperliche Fitness sind Themen des Alltags, die von Produkten umringt sind. Ganz gleich, ob Nahrungsmittel, Bücher oder Internet: überall werden Sie mit Abnehmhilfen und -strategien überhäuft. Auch der Smartphonemarkt ist überflutet mit Apps, die dem Nutzer beim Abnehmen zur Seite stehen sollen und bei dieser Aufgabe versagen. Am Beispiel von Noom! zeigt sich, dass ein gutes Design oft einen großen Unterschied macht.

Die Android App Noom! Weight Loss wählt einen einfachen, intelligenten Ansatz: die App soll zu Ihrem persönlichen Motivationstrainer werden! Auffällig ist das Design der Benutzeroberfläche: mit farbiger Dreiteilung navigiert sie sich intuitiv und hilft, statt zu behindern. Beim Start der App erfragt Noom, wie viel Gewicht in welchem Zeitraum Sie verlieren wollen. Danach erstellen Sie einen persönlichen Aktionsplan bestehend aus Fitnessprogramm und Essensplan. Noom verfügt über eine Datenbank mit Nahrungsmitteln und Aktivitäten, aber die Kalorieninformationen können auch von Hand eingetragen werden.

Nooms Aufgabe nach dem Start ist es Sie durch ihr Handy an den Aktionsplan zu erinnern und zu motivieren. Es erfragt täglich, wie der Plan gelaufen ist. Ihre Mahlzeiten werden von Noom gewertet. An Aktivitäten wie Sport oder Einkäufe kann Noom Sie erinnern und gratuliert Ihnen zu Erfolgen. Statt Mahlzeiten wie Fastfood zu kritisieren, liefert die App Informationen zum Thema. Wenn Sie mal eine Weile nicht Ihren Plan einhalten können, reagiert die App darauf und sport dazu an wieder mit Aktivitäten anzufangen.

Das Design der App ist ermutigend und angenehm, anstatt den Abnehmeifer auszubremsen. Es macht Spaß sich von Noom! beim Abnehmen helfen zu lassen.

Führungmethoden in der Nähmaschinenindustrie

Um Mitarbeiter erfolgreich in betriebliche Prozesse in der Nähmaschinenindustrie einzubinden, bedarf es effizienter Führungsmethoden. Bei diesen handelt es sich nicht um unabänderliche, ewig gültige Regeln. Vielmehr müssen sie sich permanent im betrieblich-soziologische Kontext bewähren und bei gravierenden Veränderung von Gesellschaft oder Industrie modifiziert oder auch völlig neu definiert werden. Führten vor wenigen Jahre gerade in der Nähmaschinenindustrie klar ausgeprägte Hierarchien mit vielen Leitungsebenen zu autoritären Führungsmethoden, hat sich das heute grundlegend gewandelt. Partnerschaftliches Miteinander, fairer Umgang mit Untergebenen, Motivation und das Setzen von Leistungsanreizen stellen in modernen Industrie Betrieben das Führungsinstrumentarium dar.

Der kooperative Führungsstil entspricht weitestgehend diesen Vorgaben. Statt Untergebenen lediglich Anweisungen zu geben und diese auch mit Druckmitteln durchzusetzen, bindet der Vorgesetzte die zu führenden Mitarbeiter bereits in den Entscheidungsprozess mit ein. Dies bewirkt zum einen, dass mehr Ideen und Kreativität berücksichtigt werden können und eine Minimierung des Risikos von Fehlentscheidungen zu verzeichnen ist. Auf der anderen Seite stößt dieser Führungsstil immer dann an seine Grenzen, wenn Entscheidungen sehr schnell getroffen oder unpopuläre Maßnahmen, wie zum Beispiel Entlassungen oder ein Verzicht auf Lohnerhöhungen, beschlossen werden müssen. Die Mitarbeiter nehmen den kooperativen Führungsstil im günstigsten Fall als angemessene Berücksichtigung ihrer Leistungen und Auffassungen bei den betrieblichen Entscheidungen wahr. Doch gerade weniger gut ausgebildete Arbeitskräfte mit einfachen Aufgaben empfinden kooperative Führungsmethoden oft auch als Überforderung. Sie möchten ihrer Tätigkeit nachgehen, ohne sich weiter über das Unternehmen oder ihre Abteilung Gedanken machen zu müssen. Sie bevorzugen klare Anweisungen der ihnen hierarchisch Vorgesetzten. Soziologisch gesehen entspricht der kooperative Führungsstil dem Selbstverständnis der Bürger in einer offenen, modernen und demokratischen Gesellschaft.

Der situative Führungsstil greift dies auf und propagiert, dass je nach zu bewältigender Situation Führungsmethoden der verschiedenen Schulen angewandt werden. So ist zum Beispiel die Entscheidung über Einstellungen von Nähmaschinenindustrie Arbeitern von der Geschäftsführung zusammen mit den Abteilungsleitern kooperativ zu treffen. Andererseits bieten sich für die Durchsetzung neuer Akkordnormen durch Gruppenleiter eher traditionell-hierarchische Führungsmethoden an. Auch in Hinsicht auf den demographischen Wandel und den mit ihm verbundenen Fachkräftemangel in der Nähmaschinenindustrie wird eine weitere Veränderung der Führungsmethoden erforderlich. Mehr Mitarbeiterorientierung, die Eröffnung von Aufstiegs- und Karrierechancen auf allen betrieblichen Ebenen werden ebenso gefordert sein, wie die noch größere Berücksichtigung der individuellen Erwartungen an das Unternehmen.

Verschiedene Führungsmethoden in der Wirtschaft

Die Führungsmethoden in der Wirtschaft ergeben sich aus zwei Grundlagen: dem betrieblichen System, in welchem sie durchgeführt werden und das mehr oder weniger starke Hierarchien aufweist, und der Persönlichkeit des Managers selbst. Es haben sich einige anerkannte Prinzipien herauskristallisiert.

Das betriebliche System

In Unternehmen, die über sehr flache Hierarchien verfügen, findet Führung oft unterschwellig und sehr dezent statt. Das können kleine, junge Unternehmen sein, in denen auch junge Mitarbeiter beschäftigt sind, es können aber auch Unternehmen mit einem hohen Anteil an freien Mitarbeitern sein, weil die betriebliche Struktur mit einer sehr wechselnden Auftragslage diese Flexibilität erfordert. Freie Mitarbeiter und Beschäftigte eines jungen Unternehmens lassen sich mit starren Anweisungen nur schlecht führen. Die Ergebnisse wären schlecht, die Fluktuation sehr hoch.
In anderen Bereichen der Wirtschaft, in denen allein der Unternehmensgegenstand strenge Regeln erfordert (Kraftwerke, Krankenhäuser, Flughäfen, Industrie), muss straff geführt werden. Ein Abweichen von den Regeln würde großen wirtschaftlichen Schaden, zum Teil die Gefährdung von Personen verursachen. Die Führungsregeln werden hier durch innerbetrieblich Verordnungen festgelegt.

Die Person des führenden Managers

Es gibt wie im Militär auch in der Wirtschaft von Natur aus dominante Führer. In der Wirtschaft finden sich aber oft Personen, die gern Entscheidungen besprechen und den dritten Typen, der Laissez-faire bevorzugt. Zwischen diesen Grundtypen gibt es Mischtypen. Idealerweise befindet sich der Manager in der Wirtschaft in einem Umfeld, das zu seiner Person passt – es ist leichter, das Umfeld zu wechseln als die Person zu ändern. Ein Manager, der gern militärisch straff führt, kann in der Wirtschaft erfolgreich sein, aber er ist in einem Start-up sehr schlecht, in einem Industriebetrieb sehr gut aufgehoben. Ein Manager, der ein Team von Wissenschaftlern oder Kreativen führt, kann mit diesen hochkompetenten Mitarbeitern gern seine Entscheidungen besprechen, und er kann bisweilen auch “die Dinge laufen lassen” (Laissez-faire).

Führungsstile

Es haben sich entsprechend einige Führungsstile bewährt. Beim

Management by objectives
(es wird durch Zielvereinbarung geführt) legen der Manager und die Mitarbeiter Ziele gemeinsam fest, wie die Ziele erreicht werden, bleibt prinzipiell den Mitarbeitern überlassen. Das fördert das kreative Einbringen und kann sehr gute Resultate erzielen.

Decision Rules
Hier wird nach Entscheidungsregeln geführt. Nicht die Entscheidungen werden vom Manager getroffen, sondern die Regeln, nach denen diese getroffen werden müssen, beispielsweise Kooperations- und Kommunikationsregeln oder die Unterordnung von Entscheidungen unter betriebliche Ziele.

Management by Exception
Hier wird das Ausnahmeprinzip angewandt, der Manager greift nur in außerordentlichen Situationen ein.

Delegation
Die Aufgaben werden weitestgehend delegiert, der Manager koordiniert und greift bei Konflikten ein.

Management by Results
Es wird ausschließlich ergebnisorientiert geführt. Die Vorgaben sind klar, wie die Mitarbeiter dorthin gelangen, bleibt ihnen überlassen. Es ähnelt sehr dem Management by objectives, nur dass die Ziele noch konkreter quantifiziert werden: “Ich erwarte im Quartal eine Umsatzsteigerung beim Produkt XY von…”

Die Führung durch Fragen
Der Manager fragt die Mitarbeiter nach anstehenden Problemen und Lösungsvorschlägen, was aus der Richtung des Laissez-faire kommt. Das Konzept ist in sehr kreativen, hochmotivierten Teams anwendbar.